Prüfung.

Der erste Blick entscheidet. Fest sehen sie einander in die Augen, ein Händedruck, männlich markant. Jetzt ist der Moment, in dem sich entscheidet, ob sie das lockere Du nutzen werden oder das formelle Sie.

Am Ende der zwei Tage sind sie sich einig. Die Übergabe erfolgt inoffiziell. "Der ist ok", sagt der Vater in einer Toilettenabwesenheit. Obwohl ich es ohnehin wusste, bin ich erleichtert.

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Isser auch. Wenn er DEN nicht will, wen will er dann?

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Keinen, zum Beispiel.

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Ein bekanntes Vaterphänomen, das HerrF da anspricht, allerdings verliert sich das meist irgendwann im 3. Lebensjahrzehnt der Töchter, wenn eine gewisse Gewöhnung eintritt, und es fortan nur noch um das "Wie" der töchterlichen Gefährten geht, und das "ob" nicht mehr zur Debatte steht.

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Vermutlich schlägt es einfach irgendwann um, und Vater sieht ein, wenn er sie jetzt nicht gehen lässt (Wehmut!), liegt sie ihm für immer auf der Tasche, das grundsätzlich völlig unselbständige Ding.

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Es kommt vermutlich eher darauf an, mit wie vielen Töchtern der Vater gesegnet ist. Mit höherer Anzahl sinkt das Verlustgefühl.

(Mein Vater gewöhnte sich im Übrigen an, alle temporären Gefährten mit der Bezeichnung "dein Scheich da" zu belegen. Begründung: Minimierung der Verwechslungsgefahr. Väter können so liebenswürdig sein!)

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Ich selbst werde das natürlich alles völlig anders machen. Lieben heißt auch Loslassenkönnen, Blablabla tritratrullala usw.

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Vor allem das 'DA' hinter 'dein Scheich' klingt ja höchst sympathisch. Da erreicht so ein Handschlag ja fast den Status wie ein transnationaler Bruderkuss an der Mauer in Palästina. Glückwunsch, ihr seid jetzt ein Volk. Agent Abel erfolgreich übergeben, die Glienicker Brücke ist wieder frei...

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